Bauen, Einrichten & Versorgen

Gut geplant ist halb gewonnen!

29.11.2021 - Durch die Türen einer Klinik gehen jeden Tag hunderte Menschen. Eine zuverlässige Rettungswegtechnik zu installieren, ist eine Herausforderung. Deswegen gilt: Gute Planung ist alles.

Flucht- und Rettungswege sowie Notausgänge sind wichtige sicherheitstechnische Einrichtungen, die es in Gefahr geratenen Menschen ermöglichen, ihren Aufenthaltsort auf schnellstem Weg zu verlassen und ins Freie oder einen gesicherten Bereich zu gelangen. Gerade in Krankenhäusern mit ihren vulnerablen Zielgruppen und hohem Personenverkehr haben leicht zugängliche und handhabbare Flucht- und Rettungswege eine große Bedeutung. Sie unterliegen gleichzeitig strengen Normen. Die Technische Leitung und Sicherheitsverantwortliche einer Healthcare-Einrichtung übernehmen bei der nationalen Umsetzung der harmonisierten Normen zu Fluchttüren und ihren Verschlüssen daher eine hohe Verantwortung.

Ursachen für Sicherheitsrisiken

Neben den Anforderungen zur Gefahrensicherheit ist bei der Planung von Fluchtwegen und Rettungstechnik in einem Klinikgebäude der Objektschutz mindestens genauso wichtig wie der Personenschutz. Bei der Gefährdungsbeurteilung gilt es, vielseitige Ursachen für Sicherheitsrisiken auf Fluchtwegen zu berücksichtigen. Dazu zählen vor allem hohe Personen-Fluktuationen in einem Gebäude, der Zugang von Externen (auch temporär) sowie jede Art von Manipulation oder fahrlässiges Verhalten ganz allgemein. Auch die Größe einer Klinik mit mehreren Gebäuden und teilweise unübersichtlichen Räumlichkeiten mit unterschiedlichen Sicherheitsniveaus macht die Aufgabe bei der Planung sehr komplex. Nicht zu unterschätzen ist auch das mangelnde Problem- und Sicherheitsbewusstsein bei Patienten und Mitarbeitern, die es den verantwortlichen Sicherheitstechnikern zusätzlich schwer machen, Lücken im Sicherheitskonzept effektiv zu minimieren.

Sicherheitssysteme in Krankenhäusern

Deshalb sollte ein Hauptaugenmerk der Sicherung von Fluchttüren und Rettungswegen auf dem Vorbeugen von wissentlichem oder unwissentlichem Missbrauch liegen. Die Manipulation und das unbemerkte Öffnen von Fluchttüren, um etwa unberechtigten Personen Einlass zu gewähren oder kriminelle Handlungen durchzuführen, kann durch spezielle Sicherungssysteme für Fluchtwege verhindert werden. Diese sichern einerseits gegen unkontrollierten Ein- bzw. Austritt von Personen, sorgen andererseits aber dafür, dass Rettungswegtüren im Gefahrenfall zuverlässig freigeschaltet und für eine ungehinderte Flucht geöffnet werden. Zudem ist bei der Planung die genaue Differenzierung zwischen einer Panikanforderung oder einer Notausgangsanforderung wesentlich, denn hier unterscheiden sich die technischen Lösungen z.B. bei der Auswahl geeigneter Fluchttürverschlüsse. Innovative Fluchttürlösungen entsprechen allen aktuell und teilweise auch zukünftig verbindlichen europäischen Produktnormen und bieten die sicherheitstechnischen Voraussetzungen zur Gefahrensicherheit und dem Einbruchschutz.

Rund um die Tür gut geplant

Je früher das Thema Fluchtwege und deren technische Ausstattung in die Planung von Neubau- oder Umbaumaßnahmen eines Gebäudes einfließt, umso besser lassen sich spezielle Anforderungen und Vernetzungen realisieren. Der Ratgeber „Leben und Eigentum richtig schützen“ der Firma Assa Abloy Sicherheitstechnik veranschaulicht übersichtlich anhand einer Fragenmatrix und Panikrisikoeinschätzung die Auswahl der geeigneten Sicherungssysteme für Türen in Fluchtwegen. Ein ausführliches Kapitel, worauf jeweils in der baulichen Umsetzung geachtet werden muss und wie sich die Leistungsklassen der EN-Normen voneinander unterscheiden, rundet die Informationen in der Broschüre ab. Für weitere spezifische Fragestellungen, die sich bei der Gefährdungsbeurteilung und Planung von Fluchttürverschlüssen ergeben, empfiehlt sich die Beratung durch einen adäquaten Fachberater.

Hier geht´s zum Download der kostenlosen Broschüre.

Kontakt

ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH - Berlin

Attilastraße 61 - 67
12105 Berlin

Tel: +49 30 8106-0

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